Letzten Monat packte mich spontan die Reiselust und ich entschied, Barcelona ein paar Tage zu besuchen. Das hatte ich schon eine Weile vor. Die Bilder, die ich von der Stadt gesehen hatte, fand ich wunderschön und daher ging es auf, auf nach Spanien.
Die Ampelhörigkeit
In letzter Zeit ist mir öfter passiert, dass ich von verschiedensten Menschen unfreundlich angemacht wurde, weil ich es wagte, über eine rote Ampel zu laufen/Rad zu fahren. Da stellt sich mir die Frage: wieso?
Karamelo Santo im Kula Konstanz
Gestern ging es mal wieder spontan zu einem Konzert. Eine Freundin fragte, ob ich nicht Lust hätte mit zu kommen und nach kurzem Anhören der Musik war mir klar: Da geh‘ ich mit. Wer mich kennt, der weiß, dass ich extrem auf Konzerte stehe und wenn dann mal was Gutes nach Konstanz kommt, dann muss man das natürlich auch wahrnehmen. Ein weiterer Pluspunkt ist die Herkunft der Band, sie stammt nämlich aus Argentinien und spanischsprachiger Rockmusik kann ich auf keinen Fall widerstehen. Also ging’s auf, zu Karamelo Santo.
Schatz – ein Plädoyer für mehr Kreativität bei Kosenamen
Ein kleines aber feines Thema beschäftigt mich seit einer ganzen Weile, um nicht zu sagen seit bestimmt schon ein paar Jahren: der inflationäre Gebrauch des Wortes „Schatz“ als Kosenamen für den/die Liebste/n. Scheinbar scheint dieser Name in 80% der Partnerschaften gängig zu sein. Es drängt sich mir immer mehr die Frage auf, wieso eigentlich? Läuft man durch die Stadt, sitzt man in der Bahn, überall tönt es: „Schatz, kannst Du mal?“ „Schatz, kommst Du mal?“ „Schatz tu dies“ „Schatz, lass das“. Der jeweilige Partner scheint keinen anderen Namen zu besitzen, als „Schatz“.
Deportation Cast – Theater in Konstanz
…und dann kommt man nach Hause, denkt: „Das verbloggt ich mal kurz“ und weiß gar nicht, wie man alles in Worte fassen soll. Aber ich werde es versuchen. Das Thema lautet „Abschiebung“. Kein populäres, ich weiß – und trotzdem wichtig. Die Theater-AG des Friedrich-Wöhler-Gymnasiums hat ein Stück einstudiert, das in ihrer Heimatstadt Singen so gut ankam, dass es auch für eine Aufführung nach Konstanz eingeladen wurde.