Karamelo Santo im Kula Konstanz

Gestern ging es mal wieder spontan zu einem Konzert. Eine Freundin fragte, ob ich nicht Lust hätte mit zu kommen und nach kurzem Anhören der Musik war mir klar: Da geh‘ ich mit. Wer mich kennt, der weiß, dass ich extrem auf Konzerte stehe und wenn dann mal was Gutes nach Konstanz kommt, dann muss man das natürlich auch wahrnehmen. Ein weiterer Pluspunkt ist die Herkunft der Band, sie stammt nämlich aus Argentinien und spanischsprachiger Rockmusik kann ich auf keinen Fall widerstehen. Also ging’s auf, zu Karamelo Santo.

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Die Band stammt, wie gesagt, aus Argentinien, genauer gesagt aus Mendoza, das berühmt für seine Weine ist. Die Band hat neben klassischen Instrumenten, wie Gitarre, Bass, Schalgzeug und Percussion auch eine Ska-typische Besetzung, bestehend aus Trompete und Saxophon. Die Texte sind aus Spanisch, jedoch wurden 1/2 Stücke oder Textpassagen auch auf Englisch vorgetragen – genauso erging es den Ansagen.

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Wikipedia sagt zu der Stilrichtung, dass es eine Mischung aus Reggae, Ska, lateinamerikanischer Musik wie Cumbia, aber auch Punk sei und genauso hab ich es auch empfunden. Von langsameren, lateinamerikanischen Stücken über Ska-Stücke, zu denen richtig abgefeiert werden konnte und härtere Richtungen, die mich zum Pogo quasi gedrängt haben, war alles dabei.

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Das Kula war, für das Publikum angenehm, für die Band wahrscheinlich weniger, nicht ausverkauft, das heißt man hatte noch genug Platz, um zu tanzen. Heiß wurde mir dann auch erst in der zweiten Hälfte des Konzerts, was ja normalerweise schon nach einem Stück der Fall ist. Wer das Kula kennt, der weiß, was ich meine. Die Menge war sehr gut durchgemischt: Männer, Frauen, Ältere, Jüngere – scheinbar lockt die Band verschiedenste Menschen aus ihren Häusern und so macht es natürlich noch viel mehr Spaß, wenn man sich nicht unter lauter Teenies alt vorkommt.

Obwohl ich die Lieder nicht kannte und auch die Texte (trotz durchaus vorhandener Spanischkenntnisse) nicht verstand, ging der Beat doch so in die Beine, dass ich quasi das ganze Konzert durchtanzte. Anfangs noch zurückhaltender, aber nach und nach dann immer wilder, so dass ich mich am Ende auch nicht mehr zurückhalten konnte, mich der pogenden Masse anzuschließen.

Ich schließe mal wieder, indem ich mich, ganz ungeniert, mal wieder selbst zitiere:

 

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