Havanna – mit CUP bezahlen, Altstadt und Zentrum

Die nächsten Tage hatten wir also Zeit, uns Havanna einmal näher anzuschauen. Da wir ja ziemlich außerhalb stationiert waren, mussten wir Busse nutzen, um in die Stadt zu kommen. Taxis wären natürlich auch gegangen, aber wer lässt sich bitte so ein Erlebnis entgehen?

Wir tauschten erst mal CUC gegen einheimische CUP. Das ging in dem Wohngebiet einfacher als erwartet, weil es Touristen eigentlich nicht erlaubt ist, CUP zu tauschen. Davon konnten wir uns dann aber Churros, für 3 CUP kaufen, was umgerechnet 10 Eurocents sind. Je nachdem, ob man in CUP oder CUC bezahlen kann, schwanken die Preise schon erheblich. Für 1 CUP ging es dann, für 2 Personen, mit dem ziemlich überfüllten Bus, in die Innenstadt. Mit CUP kann man dann auch auf den vielen kleinen Bauernmärkten bezahlen, auf die man manchmal zufällig trifft. Manchmal ist es jedoch so, dass man als Tourist gar nichts bekommt. Dies ging uns in einer Bäckerei und einem allgemeinen Lebensmittelladen so.

Bauernmarkt in Centro Habana

Kunst in Havanna

Havanna kann man gut zu Fuß erlaufen, die einzelnen Stadtteile sind aber manchmal etwas weit voneinander entfernt, so dass ein Bus sich dann doch lohnt – soweit man versteht, wie die Busse fahren. Spanisch ist dabei definitiv von Vorteil. Bei zwei Millionen Einwohnern ist die Stadt dann doch recht weitläufig.

Fischer am Malecón

Autos und TukTuks

Am bekanntesten ist vermutlich „Habana Vieja“, also die Altstadt, in denen sich auch die meisten Touristen aufhalten. Das UNESCO-Weltkulturerbe hat viele Sehenswürdigkeiten, wie alte Katedralen und Plätze zu bieten und eine lange Fußgängerzone mit Parks drumherum. Dort befinden sich auch einige Museen, wie beispielsweise das Rummuseum, das wir dann auch besuchten.

Platz in Habana Vieja

Altes Auto – typisch für Havanna

Ein zweites bekanntes Viertel ist „Centro Habana“, also Havannas Zentrum. Dort ist eine große Prachtstraße, die arg an las Ramblas in Barcelona erinnert. Dort steht das Capitolio, das an das Kapitol in Washington D.C. erinnert. Außerdem gibt es dort ein paar WLan-Spots, die vor allem entlang der Prachtstraße zu finden sind. Dies erkennt man vor allem daran, dass sich dort traubenartig Menschen ansammeln, die auf ihr Handy starren. Etwas, was man sonst in Kuba eigentlich nie sieht – außer eben an solchen Spots. Das Revolutionsmuseum, vielfach angepriesen, aber ehrlich gesagt nicht so ganz mein Fall, ist dort ebenfalls zu finden.

Heruntergekommenes Zentrum

Aber auch das ist Havanna – Capitolio

Im Zentrum, an der Küste, ist auch der berühmte „Malecón“ angesiedelt. Ein großer Name, der riesige Erwartungen weckt. Im Grunde ist es aber einfach nur ein Gehweg mit einer Mauer neben einer vielbefahrenen Straße, von der man auf den Ozean sehen kann. Ein Sonnenuntergang lohnt sich dort aber auf jeden Fall. Dann ist es auch belebter als bei Tag.

Malecón bei Sonnenuntergang

Katze beobachtet Malecón

Im zweiten Teil geht es dann weiter mit dem Bericht aus Havanna.

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