Sommerrollen – neu entdeckt und schon geliebt

Vor zwei Wochen war ich bei einem sehr leckeren Asiaten in München und habe dort, zum ersten Mal bewusst, Sommerrollen probiert. Danach war ich so begeistert, dass ich mich gleich mal informierte und nun schon zwei Mal welche selbst gemacht habe. Sehr einfach zu machen und sehr lecker!

Die Grundzutat von Sommerrollen (oft auch Spring Rolls genannt) ist das Reispapier, mit denen der Inhalt umwickelt wird. Dieses gibt es in Asialäden, aber oft auch in Supermärkten mit einer Asia-Abteilung. Meine habe ich bei Edeka erworben und für circa 2€ – den genauen Preis weiß ich nicht mehr – sind 300g Reispapier darin, was bestimmt 25 Einzelpapieren entspricht. Jedenfalls habe ich es nach 8 Sommerrollen immer noch nicht aufgebraucht und es sind noch reichlich drin. Im Vergleich zu Noriblättern, wo man für 8 Stück bestimmt 4€ bezahlt wirklich sehr günstig.

Beim Inhalt der Rollen sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Was man eigentlich immer liest sind: Glasnudeln, Möhren, Minze und oft auch Salat und anderes Gemüse. Trotzdem kann man das beliebig variieren. Beim ersten Versuch habe ich mich hier inspirieren lassen. Am Ende hatte ich Möhren, Paprika, Avocado, Minze, Glasnudeln und, da ich es noch da hatte, Bärlauchpesto in der Rolle. (Entschuldigt die etwas amateurhaften Bilder. Man sieht, dass ich noch etwas Probleme mit dem Rollen hatte)

Beim zweiten Mal war die Inspiration dieses Rezept. Das war schon etwas aufwändiger, am Ende war folgendes in den Rollen: Angebratener Saitan (selbst gemacht, aber daran muss ich noch arbeiten) mit Sojasauce, angebratene Champignons, Glasnudeln, Möhren, Paprika, Salat und Minze in welchselnden Kombinationen. Im Grunde ist aber vieles bis alles möglich, natürlich auch jede Art von Fleisch. (Auf den Bildern sieht man, dass es schon besser wurde mit dem Rollen – es lebe das Küchenpapier!)

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Das Rollen ist auch recht einfach, wenn man es einmal gemacht hat. Das Reispapier muss erst einmal bis zu einer Minute eingeweicht werden, bis es latexartig (habe ich mir nicht ausgedacht, sondern irgendwo gelesen) ist, dann – ganz wichtig, das erleichtert das Rollen meiner Meinung nach sehr – kurz auf ein Küchenpapier legen, das die Flüssigkeit wegnimmt, dann auf die Unterlage legen. Dann alle Zutaten kurz unter der Hälfte aufeinanderlegen. Glasnudeln am besten vorher mit einer Schere schneiden. Dann den unteren Teil nach oben auf die Rolle klappen, dann die Seiten ebenfalls einklappen und das Ganze nach oben hin einrollen. Das Reispapier ist ziemlich reissfest und auch gummiartig, so dass es eigentlich nicht kaputt geht, soweit nicht zu lange eingeweicht.

Dann sind die Rollen auch schon schnell fertig – reinbeißen und genießen! Man kann natürlich noch einen Dip dazu machen, oft gelesen habe ich einen Erdnussdip, ansonsten geht auch süß-saure Asiasoße oder eine etwas flüssigere, sauerere Sauce, wie im letzten verlinkten Rezept beschrieben. Ich war etwas faul und habe mich mit Sojasauce begnügt – auch sehr lecker.

Für mich sind diese Rollen wirklich eine Entdeckung, da sie schnell gemacht sind und je nachdem mit den Zutaten gefüllt werden können, die man noch zu Hause hat. Das einzige, was man wirklich braucht, ist das Reispapier und da hält eine Packung schon eine Weile. Ich hoffe ich konnte Euch ein wenig inspirieren und von der Einfachheit überzeugen – ist ja quasi schon fast Fast Food.

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