Tauchkurs auf Koh Tao – Roctopus

Ich habe es tatsächlich getan und einen Tauchkurs auf Koh Tao angefangen. Die ersten 2,5 Tage sind vorbei und ich kann schon ein wenig von den ersten Erfahrungen erzählen.

Schon bei der Planung der Reise stieß ich darauf, dass Koh Tao ein wunderbarer Ort fürs Tauchen und das Erlernen des Tauchens sei. Es gäbe hier preiswerte und qualitativ hochwertig Tauchschulen. Warum nicht, dachte ich mir. Im Wasser fühle ich mich sehr wohl und habe weder Angst zu Tauchen noch längere Strecken zu schwimmen.

Schon vorher hatte ich mich über gute Tauchschulen informiert und bin dabei auf Roctopus gestoßen. Gute Reputation, kleine Gruppen, tolle Tauchlehrer und eine schöne Unterkunft, die bei den meisten Anfängerkursen inklusive ist. Bei der Ankunft auf Koh Tao war ich dann froh, mit dem Namen bewaffnet zu sein. Kommt man nämlich auf der Insel an, strömen tausende Tauchlehrer auf einen zu und wollen alle, dass man zu ihnen kommt, weil es die beste Tauchschule auf ganz Koh Tao sei.

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Natürlich sollte man nicht einfach Bewertungen im Internet vertrauen, sondern sich die Sache immer selbst anschauen. Das tat ich dann auch und war zufrieden. Der Tauchlehrer, Nick, ist nett, unterhaltsam und nimmt sich sehr viel Zeit. Zusammen mit drei anderen Anfängern bildet sich eine sehr kleine Gruppe, was ein optimales Betreuungsverhältnis garantiert. Man fühlt sich nie alleine gelassen und ist unter steter Beobachtung. Sehr wichtig bei einer solchen, im Grunde genommen ja recht gefährlichen, Sache. Die Unterkunft war leider voll, so dass ich im benachbarten Dorm unterkam, was zwar nur eine sehr minimale Grundausstattung hat, dafür aber günstig ist und nah an der Tauchschule gelegen ist.

Der Kurs, den ich belege, nennt sich „Open Water Diver“ nach SSI (Scuba School International) und berechtigt nach dem Absolvieren, auf bis zu 18 Meter Tiefe zu tauchen.

Am ersten halben Tag wurden wir erst über mögliche Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt. Danach wurde die Ausrüstung anprobiert und dann die ersten drei Lektionen des Kurses auf Video angesehen. Dann war der erste Kurs auch schon vorbei und wir durften nach Hause, wo es an die Hausaufgaben ging. Dabei musste ein simpler Lückentext ausgefüllt werden.

Der nächste Tag begann dann mit der Wiederholung des ersten Tages und drei neuen Lektionen auf Video. Danach ging es dann zum praktischen Teil über. Rauf auf den Van, rein ins Boot und dann ins Wasser. Einfacher gesagt als getan, denn natürlich musste das Equipment erst mal angelegt werden. Gar nicht so einfach, geschweige den mit Sauerstoffflasche und Gewichtegürtel dann auch noch aufzustehen, die Flossen anzuziehen und in Wasser zu hüpfen ohne die Maske oder sonstiges zu verlieren.

Besonders toll war, diese ersten Übungen nicht im Pool sondern im Meer durchzuführen, denn man bekam schon ein Gefühl für Wasser und Tierwelt.

Im Wasser durften wir uns erst mal akklimatisieren und dann ging es im flachen Wasser auch schon mit Luftzufuhr im Mund nach unten. Dort gab es dann einige Übungen zu bewältigen, wie zum Beispiel die Sauerstoffzufuhr zu verlieren und wiederzufinden, die Maske halb oder voll mit Wasser laufen zu lassen und wieder zu entleeren oder sich der Weste ganz zu entledigen und diese dann wieder unter Wasser anzuziehen.

Dann ging es weiter nach unten, da dann dieselben Übungen nochmal und weitere kamen dazu, wie die Simulation der leeren Sauerstoffflasche. Langsam ging es dann wieder an die Oberfläche und der Tag war zu Ende – natürlich nicht ohne die obligatorischen Hausaufgaben.

Die ersten beiden Tage waren spannend und voller neuer Informationen. Aber Nick macht seine Sache sehr gut, ist geduldig und erklärt alles gerne nochmal und nochmal. Außerdem finde ich, dass unsere Gruppe das schon ziemlich gut gemacht hat für den Anfang.

Am nächsten Tag stand dann der Abschlusstest statt. Ob ich diesen bestanden habe oder nicht und wie es mit dem Kurs weiterging, das sehen wir dann morgen…

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