Bangkok – erste Eindruecke

Die ersten Tage Thailand sind rum. Heute bin ich schon in den Kho Yai National Park weitergereist, daher hier ein paar Woerter und Saetze zur Hauptstadt.

Maerkte
Der erste Tag verlief dann doch noch ereignisreicher als zunaechst erwartet. Erst mal eine Runde Schlaf, dann setzte ich mich aber runter in den Gemeinschaftsraum und wurde dort prompt von einer Chilenin angesprochen. Mit ihrem Bruder und einem Argentinier, die nur sehr schlecht Englisch sprachen – kein Problem meinen Spanischkenntnissen sei Dank – ging es dann schon los ein wenig Bangkok erkunden. Da es ihr letzter Tag war wollten die drei natuerlich noch Einkaufen. Was mich so in den Genuss von zwei verschiedenen Maerkten brachte. Und die gibt es wirklich ueberall. Auch am naechsten Tag in der schon erwaehnten Kao San Road und in Chinatown, das irgendwie ein einziger grosser Markt ist.

Hier gibt es wirklich alles, was man sich nur vorstellen kann. Essen (natuerlich!). Kleidung (gefalescht, aber die Marken gross angepriesen), Elektronikkram, Medikamente und jegliche Art von Dingen die man brauchen koennte, wenn zwei Menschen sich naeher kommen… Einige Dinge habe ich schon gesehen, die ich dann wahrscheinlich ebenfalls an meinem letzten Abend als Mitbringsel erwerben werde (nicht aus letzter Kategorie).

Essen
Essen ist, genauso wie Marktstaende, ueberall erhaeltlich. An jeder Strassenecke wird gebraten, pueriert, entsaftet, zerkleinert. Bis jetzt durfte ich schon das Green Curry, gebratenen Reis und Sticky Reis mit Mango probieren und natuerlich Fruechte und gebratene Banane. Das Curry war, wie zu erwarten und wie die meisten anderen Gerichte, sehr scharf – aber auch sehr lecker. Das Essen ist sehr gut, frisch zubereitet und sehr schmackhaft. Ich freue mich auf weitere kulinarische Koestlichkeiten, wobei ich mich bis jetzt noch von Fleisch ferngehalten habe, mal schauen… Preiswert ist das Ganze natuerlich auch, aber das ist wohl selbstverstaendlich, so dass ich ab jetzt darauf verzichten werde, jedes Mal zu erwaehnen wie billig alles ist.

Tempel
Nachdem ich am ersten Abend in die Suedamerikaner gerannt bin, passierte mir dasselbe am zweiten Morgen mit zwei Frauen aus Leipzig. Ich stellte verwundert fest, dass es so eine Art Fruehstueck (Tee, Kaffee, Muesli und Toast) gab und setzte mich an den Tisch. Danach wollte ich los zum grossen Palast und schloss mich deshalb den beiden an, die ebenfalls dort hin wollten. Nach einer kleineren Odyssee kamen wir schliesslich mit Hilfe von Metro und Skytrain am Fluss (Chao Phraya) an. Dort stiegen wir in ein ziemlich touristisches Taxi Richtung Palast. Nach einer netten Flussfahrt mit lauter Ansagen, die ich nicht verstand, weil ich vorne auf dem Bug sass. Im Palast verbrachten wir dann einige Stunden (Achtung, lange Kleidung mitnehmen, insbesondere die Beine muessen bedeckt sein, ansonsten stehen lange Wartezeiten und das Ausleihen von Sarongs an. Eigentlich ist dies weithin bekannt, trotzdem gibt es immer noch erstaunlich viele, die in der Warteschleife auf einen Sarong stehen).

Die Tempelanlage selbst ist wirklich sehr sehr gross. Man koennte den ganzen Tag darin verbringen um jegliche Gebaeude und Details zu sehen. Man sieht haufenweise Gold, Goetter und Verzierungen in allen Formen und Farben. Beim Betreten eines Tempels immer Schuhe ausziehen und drin wird man wieder von goldenen Statuen und glaenzenden Details erwartet. Fuer mich, die vorher noch nie in einem buddhistischen Land war, ist dies alles sehr eindrucksvoll und exotisch. Einfach Wahnsinn, welch Anstrengungen getaetigt wurden, um eine solche Anlage zu errichten.

Auch sonst kann man in ganz Bangkok – und wahrscheinlich ganz Thailand – an wirklich jedem erdenklichen Ort verschiedenste grosse und kleine Tempel entdecken. Ueberall ragen die goldenen Spitzen in die Hoehe von denen man erahnen kann, dass sie zu einem religioesen Gebaeude gehoeren muessen.

Oeffentliche Verkehrsmittel
In Bangkok selbst gibt es verschiedenste Wege, um von A nach B zu gelangen. Die Metro (unter den Fuessen), der Skytrain (ueber den Koepfen), Busse und Minivans (auf den Strassen), sowie Motortaxis (naeheres dazu dann im naechsten Post). Metro und Skytrain sind sehr gut organisiert, sehr sehr sauber und intuitiver als so manche europaeische Version. Busse und Minivans muss ich noch ausgiebiger testen.

Leider habe ich in den ersten Tagen nur Fotos mit meiner Kamera gemacht, so dass ich hier keine Fotos anfuegen kann. Dies kommt dann aber beizeiten, schon im naechsten Blogpost gibt es erste visuelle Eindruecke.

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