Erstes Mal zwei Tage Barcamp – Barcamp Stuttgart

Wer diesen Blog und/oder Twitter verfolgt, der weiß, dass ich dieses Jahr zum ersten Mal auf einem Barcamp war. Das erste war in Friedrichshafen (Berichte darüber hier und hier), das zweite in Zürich, wobei ich es leider nicht geschafft habe über dieses zu bloggen. An diesen beiden Veranstaltungen war ich jeweils nur Samstag oder Sonntag da. Doch letztes Wochenende stand dann das erste zweitägige an.

Die Anfahrt zum Barcamp erfolgte mit @derherrmeier und @timbo_SF  wurde auch noch eingeladen auf dem Weg. Vielen Dank an der Stelle dafür, anders ist es ziemlich schwer so früh Samstag Morgens aus Konstanz rechtzeitig nach Stuttgart zu kommen. Zurück ging es übrigens mit flixbus. Die Location war der Hospitalhof in Stuttgarts Innenstadt, ein noch jungfräuliches, tolles Haus mit zahlreichen Räumen und einem sehr schönen Innenhof. Das einzige, was noch nicht ganz ausgereift war, war das WLAN für so viele Internet-affine Menschen. Dank dem Netz von Vodafone war es mir jedoch problemlos möglich, das „normale“ mobile Netz zu nutzen. Da hatten andere schon mehr Probleme und mussten beispielsweise in den Innenhof laufen um von dort einen Tweet abzusenden.

Die Organisation war, abgesehen von dem WLAN-Konzept, in keinster Weise zu bemängeln. Jan Theofel, das hat man gemerkt, ist ein routinierter, durch weniges ernsthaft aus dem Konzept zu bringender, Barcamp-Organisator und vermittelte jedem das Gefühl, willkommen zu sein. Besonders hat man dies am Sonntag bemerkt, als ein kleines Mädchen auf die Bühne geholt wurde, damit sie eine Frage stellen konnte und man Jan angemerkt hat, dass er sie auf die selbe Stufe stellt wie alle anderen Teilnehmer auch. Eigentlich, so möchte man meinen, eine Selbstverständlichkeit, aber ich denke nicht, dass jeder das so hinbekommen hätte.

Die Sessions waren zahlreich und durchweg so spannend, dass es schwer fiel, sich für eine zu entscheiden. 12 parallele Sessions können einen etwas entscheidungsträgen Menschen wie mich dann doch schnell in die Bredouille bringen. Die Sessions, die ich besucht habe, hier mal im Überblick. Außerdem dazu jeweils eine kleine, aber feiner Erkenntnis oder quasi das, was ich für mich als das Essentiellste aus der Session mitgenommen habe (kursiv).

Samstag

Visuelles präsentieren von Dirk Haun @dirkhaun: Wie kann präsentiert werden, ohne Folien zu nutzen?
–> 3 Strategien: Schummeln, Produkt zeigen, Abstraktes sichtbar machen.

Warum wir Konflikte brauchen von Sibylle Dörge @loesungsfee: Der Inhalt der Session ist wohl selbsterklärend, leider konnte ich nur die erste halbe Stunde dableiben, da ich mich am Empfang zum Helfen eingetragen hatte.
–> Konflikte sind wichtig, trotzdem gehe ich diesen als konfliktscheuer Mensch eher aus dem Weg. Steh wohl zu sehr auf Harmonie.

Aufgeräumt! Von Anett Heim @anettheim: Wie man seine Wohnung aufräumt und diesen Zustand so beibehält.
–> Jedes Teil hat seinen Platz, aber der Platz darf bloß nicht schwer zu erreichen sein, beispielsweise hinter oder unter irgendwas. Man sollte es sich möglichst einfach machen. Jeden Tag ein bisschen Zeit einplanen die Dinge wieder zurück zu räumen. (Ersteres hab ich schon einigermaßen im Griff, letzteres eher nicht)
–> Anett hat eine wirklich tolle Ausstrahlung und man sah, dass sie sichtlich Spaß hatte. So eine Energie hätte ich auch gerne!

Zeichnen lernen von Matthias Zellmer @zellmi: Einfache Basics um mit dem Zeichnen zu beginnen und jede Menge Tips, wie man besser wird.
–> Zeichnen zu können ist in den wenigsten Fällen angeboren, man muss Lust haben und vor allem üben, üben, üben.
–> Ein Anatomiebuch hilft, damit Proportionen stimmen und man selbst ein Auge dafür bekommt, wie die Menschen so aussehen (können).

Nachhaltige Geldanlage von Frank Drews @Frank_Drews: Wie man sein Geld am profitabelsten (nachhaltig) anlegt
–> Es gibt sie, die Nachhaltigkeit bei den Finanzen. Möchte man sich aber nicht auf gängige Bewertungen verlassen, dann muss man viel Geduld und Zeit investieren.

Abends gab es dann noch Power-Point-Karaoke von Andreas Lohrum @alomuc. Sehr spaßig! Vor allem die @saarmaica hat dies toll gemacht, war aber leider die letzte, so dass die Zuhörerschaft leider eher gering war. Trotzdem, super Performance!

Sonntag

Business-Hände in 5 Schritten von Birgit Benkö @littleelophant: Welche Tools braucht man um schnell seine Hände gepflegt aussehen zu lassen.
–> Weiß ich eigentlich alles (Benutzung von Pfeile, Nagelhaut nach hinten schieben, eincremen), mach ich aber zu wenig regelmäßig. Das muss sich ändern.
–> Biotin scheint gut für die Nägel zu sein, vor allem dass diese stärker werden – damit muss ich mich mal auseinander setzen.

Twitter Relations – mit Social Media erfolgreich Job, Wohnung, Freund/innen finden von Alexander Schnapper @alexschnapper: Wie er durch Twitter und Interaktion mit verschiedenen Unternehmen erst einen Job, daraufhin eine kostenlose, vorübergehende Unterkunft, ergattert hat und dann im neuen Heimatort Freunde und eine Freundin. Dann driftete die Diskussion schnell in Datenschutz- und andere Themen ab.
–> Verschiedene Accounts garantieren, dass nicht zu viel Privates an die Öffentlichkeit gelangt, vor allem wenn man unter einem Pseudonym twittert. Ein Account mit dem Klarnamen ist aber auch nicht verkehrt, um eine Bild von sich zu schaffen und möglicherweise auch mit Unternehmen zu interagieren, diese wissen dann gleich, mit wem sie es zu tun haben.
–> Habe mir daraufhin auch einen Account mit Klarnamen zugelegt, das Konzept dahinter muss ich mir aber erst noch überlegen.

Privatsession Google Glass anprobieren mit Alexander Schnapper @alexschnapper: Hatte die Google Glass auf der Nase.
–> Schon ein cooles Ding und irgendwie ziemlich faszinierend.
–> Man sieht nicht überall den Bildschirm, sondern nur rechts oben klein in der Ecke. 

Klug entscheiden. Kopf oder Bauch? Von Doris Helzle: Verschiedene Techniken, wie man entscheiden kann.
–> Wir versuchen viel zu objektivieren, jedoch muss man sich am Ende immer mit der Entscheidung wohl fühlen, was im Endeffekt heißt, dass doch wieder der Bauch entscheidet.
–> Sich in die Situation hinein zu versetzen, dass man die Entscheidung schon getroffen hätte und dann spüren, wie man sich dabei fühlt (beispielsweise direkt nach der Entscheidung, nach ein paar Monaten und nach ein paar Jahren).
–> Sich nicht zu entscheiden ist auch eine Entscheidung und dann entscheidet manchmal die Welt.

Tipps und Tricks zum Wohnung putzen in 1h von von Birgit Benkö @littleelophant: Wie schafft man es, seine Wohnung innerhalb von einer Stunde repräsentabel her zu richten?
–> Um das zu schaffen, muss man eine Ordnung haben. Putzen und aufräumen sind zwei verschiedene Dinge und ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich das vorher auch so gesehen habe.
–> Ich sollte mal wieder Staub wischen.

Was ein Barcamp natürlich so toll macht, das sind die Menschen, die man dort (wieder)trifft. Auch dieses Mal durfte ich einige Gesichter wieder und andere zum ersten Mal sehen und es hat wirklich Spaß gemacht (Alle namentlich zu erwähnen wäre zu viel und einige raus zu picken unfair, daher einfach keine Namen an dieser Stelle) . Die Atmosphäre ist generell sehr offen, man scheut sich nicht mit „Fremden“ ins Gespräch zu kommen.

Weitere Blogbeiträge findet ihr hier. Wer den Twitter-Stream nachlesen möchte, klicke hier (Ich war übrigens unter den Top10-Twitterern an diesem Wochenende *hust*).

Vielen Dank natürlich zum Schluss vor allem an alle Sponsoren, die das wundertolle Wochenende möglich gemacht haben!

Platin-Sponsoren
Lightwerk InternetagenturMFG InnovationsagenturWishdrum

Gold-Sponsoren
induux - The industry platformLand Baden-WürttembergMosaiqDie Experten für TYO3Messe Stuttgart - Mitten im MarktJan Theofel - Barcamp-Organisation und -Moderation

Silber-Sponsoren
Coworking StuttgartI.O.F.F. - Inoffizielles Fernseh- und Medienforumaexea – Ihre erfahrene Kommunikationsagentur aus Stuttgartdigital worxMichael Schommer für das prismcamp2Freiarbeiter

Unterstützer
Sonntagmorgen KaffeeHochzeitsportal24 - Alles für die Traumhochzeitexensio - intelligente informationssystemeEssen bestellen in Stuttgart via pizza.deBundesverband Community Management e.V. für digitale Kommunikation und Social MediaEsskultur Catering

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