Wie man weniger verliert/verlegt/vergisst – auf Reisen und zu Hause

Ich bin ein verplanter Mensch. Sachen liegen lassen, verlieren, Stunden nach ihnen suchen – that’s my world und das wird wahrscheinlich immer so sein. Es wächst sich nicht raus – leider. Trotzdem sind mir in letzter Zeit ein paar Dinge aufgefallen, die mir dabei helfen ein wenig organisierter zu sein. Diese „Tipps“ will ich natürlich der Welt nicht vorenthalten und sie sind sowohl zu Hause als auch auf Reisen hilfreich.

Lass Dich nicht stressen

Auf meiner Thailandreise, die ich ja alleine angetreten bin, sind mir einige Unterschiede aufgefallen zu meiner letzten größeren Reise, die ich mit einem Freund unternommen habe. Rückblickend habe ich immer nur dann etwas vergessen, wenn wir im Stress waren, beziehungsweise es schnell gehen musste und wir hastig beispielsweise das Hotelzimmer verlassen mussten. Genauso ergeht es mir zu Hause. Ich vergesse nur dann meinen Schlüssel, wenn ich auf einen Bus hetzen muss oder ich mich selbst stresse oder andere diesen Part übernehmen. Deshalb: bevor man aus dem Haus geht immer noch mal kurz darüber nachdenken ob man alles hat oder nicht. So ist mein magisches Mantra Schlüssel-Geldbeutel-Handy und das sage ich immer auf bevor ich die Haustüre verlasse. Klappt bis jetzt recht gut, auch weil ich seit einem Jahr nicht mehr auf einen Bus angewiesen bin und mich so nicht an feste ZEiten halten muss.

Zeitmanagement

Der ein oder andere mag zum ersten Tipp einzuwenden haben, dass man erst gar nicht in stressige Situationen gerät, wenn man sich vorher überlegt wann man wo sein muss und wie lange man braucht um sich fertig zu machen und gewissen Dinge zu erledigen. Das stimmt! Zeitmanagement ist dabei wohl am wichtigsten. So wird man auch nicht von anderen zur Eile aufgerufen oder muss aus dem Haus hetzen um pünktlich zum Termin oder der Verabredung zu kommen. Zeitmanagement ist also im Grunde wahnsinnig wichtig und erleichtert den Alltag. Leider ist das der Punkt, der mir selbst am meisten Schwierigkeiten bereitet, so dass ich versuche es durch die anderen Tipps zu kompensieren.

Lebe im Jetzt

Dieser Tipp hängt eng mit den anderen beiden zusammen. Wann verliert man die meisten Dinge? Wenn man mit dem Kopf nicht bei der Sache ist, schon an die nächsten Dinge denkt, die noch zu erledigen sind. Dies passiert natürlich häufig in stressigen Situationen. Im Jetzt zu leben bedeutet demnach, sich auf die Sache zu konzentrieren, die man gerade macht, nicht tausend Dinge auf einmal erledigt und gedanklich nicht schon zwei Stunden in der Zukunft ist. Dann erinnert man sich auch daran, wo man Dinge hinlegt und findet sie später leichter wieder. Generell grenzt dieser Punkt schon fast an eine Lebensphilosophie, daher versuche ich immer wieder, mich darauf zu besinnen. Nicht einfach, aber hilfreich.

Alles hat seinen Platz

Diese Weisheit ist nicht nur für das Verlegen oder Vergessen von Dingen nützlich, sondern auch für’s Aufräumen, wie ich schon von Anett Heim auf einem Barcamp mitgenommen habe:

Doch genauso ist es wichtig, vor allem auch auf Reisen, dass Dinge einen Platz haben und, nachdem sie benutzt wurden, schnellstmöglich an ihren Platz zurück gelegt werden. So weiß man immer genau, wo wichtige Dinge, wie beispielsweise der Hausschlüssel, liegen und kann sie dann 1. schnell wiederfinden und 2. beim hastigen Verlassen des Hauses sofort einstecken ohne suchen zu müssen. Auch auf Reisen fand ich es wichtig, dass alles seinen Platz im Rucksack hatte. In der Seitentasche die Medikamente, oben die Ladekabel, im unteren Fach die Schuhe. Gerade beim Tagesrucksack wusste ich dann immer gleich wo alles war und ob ich alles hatte.

Nachdem ich auf meiner letzten Reise bestimmt 10 Dinge verloren habe, kam ich bei meinem Thailandtrip dieses Mal tatsächlich nur auf 2. Eines davon war ein Ladekabel, was ich im Hotelzimmer stecken ließ und das andere ein Hut, der mir auf einer Rikscha vom Wind entrissen wurde. Eine gute Bilanz, wenn man bedenkt, dass ich fast vier Wochen unterwegs war.

 

 

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